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Henschel -Museum Kassel


Henschel -Museum Kassel
Vom Drachen zum Transrapid
Bildurheber: Jörg Humburg


Der erzwungene Auszug aus dem staatlichen Gießhaus am 28. Juni 1810 gilt als der eigentliche Gründungstermin der "Henschelei". 1837 wurde erstmalig das Unternehmen mit "Henschel & Sohn, Cassel" bezeichnet. 1848 entstand die erste Henschel-Lokomotive. 1910 feierte man die 10.000. Lokomotive zusammen mit der 100-Jahrfeier. 1923 gab es die 20.000. Lokomotive.

Die 30.000. Lokomotve konnte man 1960 mit der 150-Jahrfeier der Firma Henschel feiern. 1976 war dann unter Thyssen Henschel die 32.000. Lokomotve fertiggestellt. 1991 war mit der Auslieferung der 33.000. Lokomotive die Ära "Henschel-Lokomotiven" zu Ende. Durch Aus- und Zergliederungen der Firma Thyssen Henschel im Jahr 1998 ist die Geschichte der "Henschelei" beendet.

Henschel -Museum Kassel
Kuppelbau
Bildurheber: Jörg Humburg
Die Keimzelle des damaligen Stammwerkes in Kassel, der kühne Kuppelbau des Gießhauses vom Jahre 1837 öffnete zum ersten Mal seine Pforten zur 125-Jahrfeier am 27/28. September 1935.

Oscar R. Henschel hatte diesen "Ehrenraum der Werkgeschichte" einrichten lassen. Aber bereits während des Krieges, also wenige Jahre nach der Eröffnung wurden die mühsam zusammengetragenen Exponate wieder ausgelagert, man brauchte den Platz für andere Dinge.

Erst 22 Jahre danach, um 1957, wurde mit viel Mühen und unter Mithilfe freiwilliger Zuarbeit das Museum im Gießhaus, das fast unbeschädigt die Kriegszerstörungen überdauert hatte, wieder eingerichtet und der Öffentlichkeit auch wieder zugänglich gemacht. Durch den Verkauf der Henschel-Werke an Rheinstahl geriet das Museum abermals ins Abseits. 1964 wurden ein Großteil der Exponate ausgelagert - veranlaßt durch Herrn Wickmann, Verwalter der Angelegenheiten der Familie Henschel.

Gänzlich aufgelöst wurde es dann 1974/75 durch den Verkauf des gesamten Werksgeländes an die GHK, jetzt Universität Kassel. Die historischen Teile fristeten ihr Dasein in unterschiedlichsten Örtlichkeiten. 1985 sorgte die Firma Thyssen Henschel zur 175-Jahrfeier, daß die in alle Winde verstreuten historischen Dinge, wieder zusammengeführt und im Werk Mittelfeld in der ehemaligen Magnetbahnstation ausgestellt wurden. Leider war der Standort innerhalb des Werkgeländes und somit für die normalen Bürger nicht erreichbar.

Erschwerend kam dazu, daß das Glashaus nur als Messegebäude für die Internationale Verkehrsausstellung`79 in Hamburg konzipiert war, danach in Kassel wieder aufgebaut und somit keinen optimalen Klima- und Wetterschutz für die Museumsstücke ergab. Durch diese Tatsache war man gezwungen, um weitere Schäden zu vermeiden, im Jahr 2002 das "Museum" zu räumen und die Exponate in einer sicheren Halle zwischen zu lagern. Ab 2003 wurden dann alle Dinge, die vom Gewicht und von der Größe her ins neue Henschel-Museum paßten, dort neu präsentiert und sind seit der Eröffnung der Allgemeinheit zugänglich.


Henschel -Museum Kassel
Die 1. Lokomotive - der Weltberümte Drache
Bildurheber: Jörg Humburg
Heute hat das Henschel-Museum seinen Platz im ehemaligen Werksgelände in Kassel-Rothenditmold in der Wolfhager Straße gefunden.

Öffnungszeiten:
Jeden ersten Samstag und Sonntag im Monat 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr oder auf Anfrage.
Telefon: 0561 / 80 17 25 0
Kostenlose Eintrittskarten sind ausschließlich im KVG-Kundenzentum in der Kurfürstengalerie erhältlich.

Henschel Museum
Wolfhager Straße 104
34127 Kassel
Werk Rothenditmold - R11 Eingang Werkstor
Telefon: 0561 / 8017250
Fax: 0561 / 8017251


Weitere Informationen

Quellenangabe:
Jörg Humburg


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